Schlossstraße 1
34516 Vöhl
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Die ehemalige Synagoge Vöhl ist ein schlichter Fachwerkbau in der Mitte von Vöhl. Sie wurde 1827 erbaut und zwei Jahre später eingeweiht. Sie diente im 19. Jahrhundert für bis zu 140 Juden in Vöhl als Versammlungs- und Gottesdienstraum, bis sie im August 1938 an eine christliche Familie verkauft wurde.
In der NS-Zeit wurde sie unter anderem deswegen nicht zerstört, was sie zu einer Besonderheit dieser Region macht und ihr diesen kulturellen Status gibt. Von der Nachkriegszeit bis 1999 wechselten die Besitzer, wobei sie unter anderem als Rohstofflager diente, bis sie 1999 von dem im gleichen Jahr gegründeten Förderkreis „Synagoge Vöhl“ mit Hilfe einer großzügigen Geldspende der Gemeinde erworben wurde. Bis 2006 wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt. Jetzt dient sie als Veranstaltungsort für Konzerte, Vorträge, Gedenkveranstaltungen und kann des Weiteren auch mit Führungen besichtigt werden.
Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf der Homepage des Förderkreises "Synagoge in Vöhl".